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von 2b am 12. Februar 2021

Huch! Da lag eine der bedeutendsten Erkenntnisse betreffend den homo sapiens direkt vor mir und ich – der nice boy – verzichtete darauf, sie 1:1 aufzunehmen. Stattdessen erwähnte ich in meinen Schriften – zB in der «Quintessenz» und im «HOMO CAPUT» – mehrfach, dass das generelle Unwertempfinden (UWE) im Menschen … eben: bloss ein tiefes, gen-verankertes Empfinden und nicht die Wahrheit sei.

FALSCH!

Wir Menschen – mittlerweile alle! – sind ohne Ausnahme UNWERT!

Wir haben uns seit abertausenden von Jahren (jeweils seit Beginn der Sesshaftigkeit, bzw seit näherem Kontakt zu sesshaften Kulturen) vom Tier-Sein, vom echten, natürlichen Leben, entfernt und unser Leben grossteils absurden Fantasien und Illusionen unterstellt. Wir haben uns sogar als über den Tieren und den Naturgesetzen stehend definiert und verhalten. Dies mit allen durchaus bekannten, haarsträubenden Konsequenzen. Und so haben wir schliesslich unseren Wert als schlichte, durchaus hochintelligente Tiere zerstört. Wir sind unwert geworden. Wir sind bezüglich Vitalität und echter Lebensintelligenz längst bloss noch armselige Kreaturen. De fakto eben unwert.

Als unwerte Wesen sorgen wir sowohl sozial als auch individuell ganz eigenständig dafür, dass wir auch unwert bleiben; allen eventuellen Bemühungen zum trotz. Wir können gar nicht anders. Unsere Gene lassen nichts anderes zu. Wenn ein menschliches Kind auf die Welt kommt, muss es sich – noch fast ohne jegliche persönliche Lebenserfahrung – fragen: ‚Wie äussert sich mein Unwert in meiner Existenz konkret? Und wie kann ich folglich dem immerhin noch teilweise vorhandenen, usprünglichen, nackten Überlebenstrieb Recht geben und darauf verzichten, mich als lebensunwertes Wesen sofort umzubringen?‘
Nun, das führt zu einem Existenzaufbau, den ich insbesondere in der «Quintessenz» ausführlich beschreibe (S+/S-/NP/MP). Und dieser kann, trotz allenfalls hübscher Illusionen, schliesslich nur im Erleben des eigenen Unwerts enden.

Und jetzt? Was nun?
Den weiteren Niedergang des Lebens in uns selbst fortführen, bis die Gattung irgendwann – mittlerweile eher bald als später – von selbst verschwindet? Unter anderem, weil wir neben uns selbst auch unsere Umwelt zerstören. Oder, als unwerte Wesen, den unweigerlich selbstzerstörerischen Kräften in uns stattgeben und uns aktiv selber sowie gegenseitig zerstören? Unter vielem anderem, indem wir uns schon von Kindsbeinen an kräftemässig systematisch selbst auslaugen. Die versteckte Selbstzerstörung also, meist unter der Decke des verzweifelten Glaubens an Illusionen aller erdenklichen Art.

Oder gibt es einen anderen Ausweg aus dem globalen Desaster?
Nun gut, das ist, logisch gesehen, ganz einfach. Wir werden wieder echte Tiere – natürlich verbunden mit unserer Hochintelligenz –, fügen uns bescheiden in die Natur ein, verzichten auf sämtliche Illusionen und (Selbst-)Manipulationen, und handeln entsprechend; gewinnen so nach und nach wieder unseren Wert als Lebewesen.

Doch, wie soll das gehen? Ist das überhaupt möglich? Ist das nicht schon zu spät; einerseits, weil wir, als kaputte, unwerte, im Grunde zutiefst lebensfeindliche Wesen, bereits die Welt zu stark zerstört haben; andererseits, weil wir selber schon zu kaputt sind, um uns noch regenerieren zu können?

Nun, ich schlage vor, dass wir zumindest mal die hier in diesem Raum vorgeschlagene konkrete Möglichkeit testen, die ursprünglichen, tierischen Ressourcen wieder zu wecken, zu befreien und so allmählich unseren ursprünglichen Wert wieder zurückgewinnen. – Ist es schon zu spät dafür, ist es halt zu spät. Egal, das ist unsere einzige Chance.

 

1 Kommentar »

  1. Ja lieber ??
    Tönt stimmig
    Schrecklich aber stimmig

    Na ja
    So schlimm wärs dann ja auch wieder nicht wenn wir nicht mehr da wären
    Aber diese schmerzen und diese Spannung die mit dem Abgang einher gehen find ich s schon schlimm

    Also dann doch lieber diese Chance packen ?
    Die vielleicht unsere letzte ist
    Also sicherlich …!!!
    Die einzige …!

    Dazu ein kleines Lied

    Es heisst

    Das Tier in mir :

    Ich ruf das Tier in mir
    Ich ruf das Tier in Dir

    Denn es ist hier

    Gefangen in der Illusion etwas zu sein
    Lass es uns befrein
    Aus seinem engen Schrein
    Aus Angst und Zorn und Pein

    Lass es sein
    Lass es sein

    Love you Bernhard
    Danke für Dasein
    Danke für den guten Arbeitstag ????

    L
    ??Moritz

    Moritz lindenmeyer am 3. März 2021 um 0:11 Uhr

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