das blatt wendet sich

von Ursula am 27. April 2019

seit einiger zeit steigt der satz «das blatt wendet sich» in mir auf: von lebensfeindlich zu lebensfreundlich.
während mein leben bis anhin von dem was gegen das LEBEN wirkt beHERRscht wurde (uuups!?), fühlt es sich nun so an, als ob eine mehrheit meines körpers, meines systems, meines seins vom LEBEN erfasst wurde und der verbleibende rest von selbst nachfolgen möchte. wie wenn mein system nun sagen würde: «okay, okay, ich habe verstanden. jaaa, ich gebe nun dem LEBEN nach und mache platz».
eine unbeschreiblich schöne erfahrung!

1 Kommentar »

  1. ‚das blatt wendet sich‘ hat sich nun unzählige male in meinem alltag bestätigt: wie ein basso continuo bleibt in der tiefe eine unumstössliche GELASSENHEIT bestehen, welche ich nicht herstellen kann und mir auch niemand wegnehmen kann. egal, an welchen kleineren und grösseren dramen ich gerade teilnehme: an der schule mit nervösen kindern, aggressiven eltern, aufgebrachten mitarbeitern, mit aufgeblasenen behördemitgliedern. ich nehme wohl an den ‘inszenierungen’ teil, lasse mich aber keinesfalls involvieren. in mir ist eine ganz tiefe ruhe, die mich und mein innerstes schützt. ich schweige, wenn es sinn macht, zu schweigen, ich sage etwas, wenn ich zu einer lösung beitragen kann. ich spüre, dass ich nur schon durch meine anwesenheit gut wirke und auch so wahrgenommen werde. ein unfassbares und unbeschreibliches GESCHENK!

    ursula am 23. Mai 2019 um 15:47 Uhr

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