Grässlicher Stil – und mehr

von 2b am 9. Dezember 2006

Und wieder hat es ein Kommentar auf die ‚Frontseite‘ geschafft. Wenn Sie sich ins Zeug legen, kann Ihnen das auch gelingen!

Ich habe heute Morgen einen weiteren Höhepunkt versprochen.
Ja, das muss schliesslich jede und jeder selbst beurteilen. Für mich ist der folgende Beitrag ein Höhepunkt in Sachen Klärung.
Aber lesen Sie selbst:

I DO IT MY WAY

Kommentar zum Artikel ‚Beziehungsdrama – alle tot‘:

„Du verwendest so viele Einschübe zwischen Klammern und Gedankenstrichen. Das macht deine Texte manchmal schwer lesbar.“

Antwort:
„Ich weiss. Danke für den Hinweis. Ich komme ganz gut klar damit.

Würde ich die Einschübe linear verarbeiten, würden die Artikel wesentlich länger. Das will ich aber nicht. Sind eh schon lang genug.
Mein Vorschlag: Lesen Sie meine Sachen keinesfall in einem Zug; oder dann gleich noch einmal (so, wurde mir berichtet, machen das andere).
Machen Sie sich bei den Einschüben Ihre eigenen Gedanken!
Ufern Sie aus!

Dann werden auch Sie klar kommen mit meinen Texten.

Jeder dieser Einschübe ist nämlich ein kleines Geschenk an Sie. Meine Offerte: Nehmen Sie das Geschenk und nutzen Sie es!

Kürzlich schrieb mir jemand: „Deine Gedanken dazu sind interessant…“

Verdammt! Meine Artikel sind nicht scheissinteressant!
Meine Artikel sind die reinste politische Agitation!

Daher meine Einladung:
Stellen wirt uns auf eine politische Agitation jenseits des unsäglichen, unendlich dummen (oder schlau kalkulierten) Links-rechts Schemas ein! Fördern wir eine solche aktive Politik mit aller Kraft!
Und vor allem:
Lösen wir uns von diesem unbeschreiblich schädlichen Wahn, dass wir verschiedene, einander ausschliessende Interessen hätten!

Politik ist Mensch – kann nur Mensch sein.

So soll politische Agitation, wie ich sie verstehe, eine politische Betroffenheit, ein politisches Engagement verkörpern, das jede und jeden einzelnen ergreifen kann und in dieselbe Partei einschliesst: Mensch!
Unternehmer – Arbeiter / Intellektuelle – einfach Gestrickte / Reiche – Arme / alle Rassen / Frauen – Männer.
(Kinder haben da noch nichts zu sagen; wir Erwachsenen sorgen für deren Gehör!).

Aber, wenn es keine Einparteienstaaten, wenn es keine Parteien, keine Staaten mehr gibt – was bleibt uns Armen dann noch?
Unser gewöhnliches Menschsein.
Unser Sich-Behaupten im Verbund der Arten und Gattungen.
Unsere Sorge um unser längerfristiges Weiterleben. So wie das jede Gattung im Sinn hat. So wie das jeder Gattung gebührt.

Wir können uns jetzt schon so verhalten, als ob dem so wäre!

Ich behaupte es klar und deutlich:

Wir alle sind in etwa demselben Mass betroffen – sei das von aussen, sei das von innen.
Gegensätze, grundsätzlich divergierende Interessen und Abgründe zu erfinden, halte ich schlicht und einfach für menschenfeindlich. Das straft unsere Mensch-Tier Würde in jeder Hinsicht.

Überall, wo Gutes entsteht, geschieht das in vereintem Wirken von Menschen, die auf Gegensätze pfeifen; von Menschen, die, zumindest im jeweils begrenzten Rahmen, spüren, dass sie über Grenzen hinweg dieselben Interessen haben.

THAT’S IT!

  • Wer sich dem nicht anschliessen will, kann nur einen Grund dafür haben:
    Er oder sie kaut auf seinem oder ihrem Unwertempfinden herum.
    ES GIBT NUR DIESEN EINEN MÖGLICHEN GRUND DAFÜR.
    Und das gilt, so behaupte ich, ohne eine Ausnahme. Ohne jede klitzekleine Ausnahme!
    Ich garantiere dafür zu einer Million Prozent!
  • Wer sich dem nicht anschliessen will, der oder die badet regelmässig und freiwillig und letztlich egoistisch im dunklen Pfuhl der eigenen schlechten Version (oder auch) – ob schuldig oder ‚unschuldig‘ ist da leider einerlei. Und dieses Bad ist gundlegend und zutiefst menschen- und somit lebensfeindlich…
    UND KANN SOFORT – JETZT, JEDERZEIT! – BEENDET WERDEN!

Bitte aussteigen aus dem Pfuhl!
Zugunsten der Entwicklung von Bedingungen für ein wirklich saftiges, gutes Leben.
Eines Lebens, von dem unser bisheriges, so behaupte ich – noch nicht einmal einen Hauch vermittelt.

Und soll es gelingen, fangen Sie bei sich selbst an! Und zwar in Ihrer inneren Struktur. Dort, wo kein Denken, keine Haltung hinkommt.

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