Tapas: Ein lebensfitter Körper
Mein Tipp: Nutze die heutige verfügbaren Möglichkeiten und hol dir, was für immer verloren schien! (mehr…)
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Vorbemerkung: Der folgende Artikel berührt weder den Raum der Würde, noch jenen von Leistung und Verdienst; auch nicht jenen des Glücks (das so schwer zu fassen ist). (mehr…)
DAS LEBEN IST ZU KURZ, UM SPASS ZU HABEN
Auch dieser umwerfende Spruch stammt aus dem Buch von Andy Kirkpatrick.
Dabei handelt es sich keineswegs um ein wissenschaftliches Sachbuch, sondern schlicht um ein persönliches Buch eines der besten Kletterer dieser Welt; sehr spannend und toll geschrieben (auch für Laien), mit vielen Gelegenheiten zum Staunen und zum Lachen.
Der Autor wechselt ab zwischen Schilderungen seiner verrückten Touren und bewegenden Geschichten aus seiner Biografie; wobei er zwischendurch immer wieder Selbstreflexionen einstreut, die sich gewaschen haben … doch lies selber:
Andy Kirkpatrick, «Psycho vertikal», AS Verlag
Facing Truth / Facing Hell at it’s best!
Falls du nach langer Daueraktivität ausgelaugt und/oder erschöpft bist, brauchst du nicht Zerstreuung = falsche Richtung, sondern Sammlung = richtige Richtung.
Es gibt keine bessere Möglichkeit sich zu sammeln, als ein Ruhepunkt – in diesem Fall ein Powerrest.
Es bleibt dabei:
Nur wenn wir vergehen kann Neues werden.
Alles Werden beruht auf dem Vergehen
Deshalb ist jedes Szenario ewigen Lebens blanker Unsinn.
Es sei denn, wir definieren das so: Wenn wir vergehen, können unsere Überreste weiterem Leben dienen.
Natürlich dauert auch dann das Leben nicht ewig, sondern höchstens solange, wie unser kleiner Erdball im All existiert.
Und Hoffnung – Ausdruck der Ohnmacht – braucht das Vergehen wahrlich keine.
Ja, wir kreieren Fantasien, die vor der Angst schützen sollen.
Aber nicht nur vor der Angst loszulassen. Schon vorher – im Saft des Lebens noch – ist da
die Angst, dem Ursprung untreu zu werden und das Leben eigenmächtig so formen, dass es sich rundum erfüllen kann.
Unter dem Bann der Angst scheint nur die Hoffnung übrig: Jemand oder etwas anderes wird es richten …
… und das Leben ewig dauern, mit immer neuen Chancen …
Das ist witzig. Wann immer jemand – wie zB Maradona – als Mensch mit grossem Ego (das heisst übrigens: grosses ICH!) bezeichnet wird, ist garantiert genau das Gegenteil der Fall:
Je kleiner das Ich, desto grösser die Inszenierung