ANKÜNDIGUNGSPHASE, ein beispiel

von Ursula am 22. Mai 2020

in den letzten zwei monaten konnte ich eindrücklich erfahren, wie sich die ankündigungsphase in bezug auf das LEBEN und DIE aufgabe anfühlt und verhaltet. (mehr…)

Mit sich sein

von Ursula am 30. September 2019

ich stecke in MEIN projekt, meine kräfte haben mich verlassen, ich habe alles gegeben und es hat nicht gereicht für das LEBEN. bin am ende, keine aussicht, keine perspektive auf ein weiterleben. ich nehme jeden einzelnen millimeter meines gefühlt ‚kaputten‘ körpers wahr, merke wie ich mich in diesem elend am liebsten verlassen würde, beobachte wie mein system versucht, durch winzig kleine muskuläre anspannungen das spüren zu verhindern und das atemvolumen einzuschränken.
in dieser schlimmst möglichen verfassung MIT MIR ZU SEIN, ist – nebst den beiden geburten, die ich erlebt habe – die grösste herausforderung, welche ich aus meinem leben kenne und gleichzeitig die grösste ‚liebes-bezeugung zu mir selber‘, welche ich mir vorstellen kann.

DAS ist der grosse unterschied zu allen anderen verfahren. DAS macht es aus. DAS führt kompromisslos zu uns. meines wissens kann und macht das niemand sonst auf der welt.

Unabhängigkeit

von Ursula am 8. September 2019

In letzter Zeit habe ich (oder besser gesagt: hat es von selber begonnen) in Begegnungen und Gesprächen mit Menschen nicht nur den Worten zu folgen, sondern vor allem die ganze Erscheinung und alles was ich während den Begegnungen aufnehme, auf mich wirken zu lassen. Ich nehme dann auch das Verborgene, Unausgesprochene auf und lasse es in meine Tiefe sinken. Gleichzeitig lasse ich den Atem durch den ganzen Körper fliessen und öffne mich den Empfindungen und Emotionen, welche die Begegnungen in mir auslösen. Irgendwann zeigt sich aus der Tiefe die Wahrheit und die Lösung, falls eine not-wendig ist.

Daraus entstand das was ich Unabhängigkeit nenne.

 

das blatt wendet sich

von Ursula am 27. April 2019

seit einiger zeit steigt der satz «das blatt wendet sich» in mir auf: von lebensfeindlich zu lebensfreundlich.
während mein leben bis anhin von dem was gegen das LEBEN wirkt beHERRscht wurde (uuups!?), fühlt es sich nun so an, als ob eine mehrheit meines körpers, meines systems, meines seins vom LEBEN erfasst wurde und der verbleibende rest von selbst nachfolgen möchte. wie wenn mein system nun sagen würde: «okay, okay, ich habe verstanden. jaaa, ich gebe nun dem LEBEN nach und mache platz».
eine unbeschreiblich schöne erfahrung!

#me too

von Ursula am 27. März 2019

geschichte einer (wieder)belebung des weiblichen geschlechts

ich kann mich gut an jenen austausch erinnern, den wir vor gut einem jahr nach intensivem gemeinsamem praktizieren der AtemBombe – drei männer, drei frauen – führten. die männer schwärmten überschwänglich von der ‘geilen’ erfahrung, welche sie durch das permanente füllen des ganzen körpers mit atem erlebten. wir frauen schwiegen betreten, bis wir – vorerst zaghaft – berichteten, dass bei uns gar nichts derartiges abging: wir hatten keine ahnung, wie ‘man(n)’ den beckenboden mit atem (= LEBEN!) füllt. das war uns gar nicht möglich. es schien, als ob dies nur den männern vorbehalten wäre. puah!
was dann geschah: es ging nicht lange, und die männer – ausser 2b – verschwanden wieder von der bildfläche. sie konnten es ja schon! dachten sie – wie üblich, wenn es ganz persönlich wird.
wir frauen blieben, hatten ja zu tun. und wie! haben es immer noch. doch inzwischen kommen die männer langsam und – eben! – zaghaft wieder dazu, zur AtemBombe. warum wohl?

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AB-PP mit Kindern – es geht weiter

von Ursula am 24. März 2019

da mein eigener atem selbst noch nicht ganz frei ist, dünkt es mich angemessen, dass ich meinem wirken noch nicht vollständig traue. dazu kommt, dass AB-PP vorerst für erwachsene entwickelt wurde. die arbeit mit den kindern ist also ein forschungsfeld, das ich durch simples ‚trial and error‘-verfahren erkunde. im zuge von ‚tue weiter, was du eh schon tust und mache nebenbei AB‘, hat sich meine berufliche tätigkeit nach und nach verändert. ich fördere als psychomotoriktherapeutin bei den kindern das, wovon ich selber erfahre, dass es mich zu mir, zur entspannung und schliesslich zum ‚normalen‘ führt.
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